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Burn-out-Syndrom – Ausgebranntsein - Erschöpfungssyndrom

Es ist eine sehr ausgeprägte berufliche Erschöpfung, die aus Über- oder Unterforderung entsteht, die sich schleichend über mehrere Jahre entwickelt. Burn-out grenzt sich von Depressionen dadurch deutlich ab, dass es nur im beruflichen Zusammenhang auftritt. Wenn es jedoch lange andauert, können sich daraus starke Wohlbefindensstörungen bis hin zur Depression und massiven Krankheitssymptomen entwickeln.
Das Auftreten und Ausmaß des Burn-out-Syndroms ist sehr vielfältig und individuell. Burn-out kann jedoch fast alle sozialen Gruppen (vom Schüler über Professoren bis hin zum Arbeitslosen und zum Rentner) betreffen.

  1. Ich arbeite pausenlos, bin im Dauerstress und mein Beruf ist mein Lebensinhalt?
  2. Ich bin ständig frustriert, da ich mein Ziel nicht erreicht habe?
  3. Ich bin überlastet und stehe unter Druck?
  4. Ich zeige im Beruf Desinteresse, grenze mich zynisch ab und/oder distanziere mich?
  5. Ich neige vermehrt zu sehr aggressivem Verhaltensweisen?
  6. Ich fühle mich niedergeschlagen, müde und erschöpft?
  7. Meine Gedanken kreisen auch nachts?
  8. Ich leide unter Versagensängsten und/oder auch Schuldgefühlen?
  9. Ich leide unter körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Verspannungen, Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Magenkrämpfen, Verdauungs- und Essstörungen?
  10. Ich ziehe mich zurück, vernachlässige meine Bedürfnisse und meinen Partner?
  11. Ich benötige vermehrt Schlafmittel und Aufputschmittel?
  12. Ich suche nach Ablenkung und Trost im Tabak, vielem Essen, Alkohol oder vermehrtem Sex?

Jeder Mensch entwickelt in seinem Leben „Coping“-Strategien (Bewältigungsstrategien). Frauen ziehen sich bei einem Burn-out eher zurück, essen vermehrt und werden reizbar. Männer leben ihre Aggression eher aus, trinken vermehrt Alkohol und/oder konsumieren andere Substanzen.

Burn-out beziehungsweise Erschöpfungssyndrom ist nach der „Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10)“ bisher nur ein Faktor (ICD-10: Z73.0), der den Gesundheitszustand beeinflusst, zur Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führt und wird nicht als eigenständige Krankheit qualifiziert.

 

 

 

 

 
 
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